Kapverde-Journal.de - Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e. V.
Blindgrafik
BlindgrafikSuche  
Druckoptimierte Version
Blindgrafik
Navigationselement
Wir über uns

Navigationselement
Hilfsprojekte

Navigationselement
Fotogalerie

Navigationselement
Reiseberichte

Navigationselement
Kap Verde

Navigationselement
Spenden

Navigationselement
Mitgliedschaft

Navigationselement
Nachrichten

Navigationselement

Blindgrafik Kalender
Blindgrafik Landkarten
Blindgrafik Postkarten

Navigationselement
Musik

Navigationselement
Links

Navigationselement
Impressum

20 Jahre EKF e. V.

Wir über uns
Der „Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V.“ (EKF e.V.) fördert die Völkerverständigung.

Die Zwecke des Vereins sind vom Finanzamt Hamburg für Körperschaften (HH-Mitte-Altstadt; Steuernummer: 17/423/03523) als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Der „Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V.“ ist im hamburgischen Vereinsregister (Amtsgericht Hamburg; VR 9561) eingetragen; gemäß § 2 der Vereinssatzung obliegt ihm u.a. die „gemeinnützige Förderung der kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland bzw. den Beziehungen zwischen den europäischen Staaten, soweit sich dies aus der Sache ergibt...“

Im einzelnen werden folgende Aufgaben wahrgenommen:

1.) Beschaffung und Bereitstellung von Informationsmaterial über Geschichte,
Geographie, Politik, Kultur, Wirtschaft, Tourismus und Bevölkerung;
Publikation des Vereinsmagazins „Kap Verde – Journal“

2.) Durchführung von Veranstaltungen:
Informationsgespräche mit kapverdischen Politikern, die die Bundesrepublik
Deutschland besuchen;
Kultureller Austausch mit in Deutschland lebenden Kapverdianern;
„Kapverdische Nächte“ (Feiern), Benefizkonzerte;
Filmvorführungen und Dia-Vorträge

3.) Betreuung von Kapverdianern ( Emigranten, Seeleute, Politiker und Urlauber )
in der Bundesrepublik Deutschland

4.) Planung, Organisation und Durchführung von Studien- bzw. Bildungsreisen zu
den Kapverdischen Inseln

5.) Vermittlung und Betreuung von Schulpartnerschaften bzw. Partnerschaften
einzelner Schülerinnen und Schüler

Zwischen dem hamburgischen Gymnasium Farmsen und dem „Liceu Ludgero Lima“ ( Mindelo / Insel Sao Vicente ) besteht seit vielen Jahren eine Schulpartnerschaft, die zuerst mit Brieffreundschaften begann. Mittlerweile konnten bereits einige kapverdische Schüler nach Hamburg eingeladen werden. Diesen Schülerinnen und Schülern wurde neben dem deutschen Schulalltag ein umfangreiches Besichtigungsprogramm geboten.

Auch eine kapverdische Austauschlehrerin konnte für ein Schulhalbjahr an dem hamburgischen Gymnasium unterrichten. Diese Besuche bringen für beide Seiten viele Vorteile und tragen entscheidend zum besseren gegenseitigen Verständnis bei. Der Schulunterricht in den Partnerschulen kann interessanter gestaltet werden.

Für das Jahr 2006 werden wieder 2 kapverdische Schülerinnen bzw. Schüler nach Hamburg eingeladen. Der Verein übernimmt die Kosten für die Flüge; die Unterbringung erfolgt in einer Gastfamilie.

6.) Der EKF e.V. sammelt Sach- und Geldspenden, um der kapverdischen Bevölkerung helfen zu können.
Wir organisieren die Sammlung von Sachspenden (z.B. Medikamente und Kleidung sowie didaktisches Lernspielzeug) und sorgen für den Transport nach Kap Verde. Dort werden die Spenden von unseren Partnern nach sozialen Gesichtspunkten verteilt.

Die Kapverdischen Inseln gehören zu den 20 ärmsten Ländern unserer Erde, so dass jede – auch noch so geringe – Spende willkommen ist.

Seit Jahren bringen wir Medikamente, medizinische Geräte und Verbandsmaterial (für Kliniken und Krankenstationen) sowie Kleidung und Spielsachen (z.B. für das SOS-Kinderdorf ) nach Kap Verde.


7.) Die Spendenaktion „ADIMIR ARANJO“ läuft weiterhin. Bei Adimir handelt es sich um einen 17-jährigen kapverdischen Jugendlichen, der an dem sog. Crouzon-Syndrom leidet; dabei handelt es sich um die vorzeitige Verknöcherung der Schädelnähte. Das Gehirn hat zuwenig Platz, daraus resultiert ein enormer Druck, der dazu führt, dass die Augäpfel nach außen gedrückt werden. Eine Operation ist in Kap Verde nicht möglich.

Eine Untersuchung in einer Würzburger Spezialklinik ergab leider für Adimir keine Chancen für sein Sehvermögen. Eine operativer Eingriff im Frühjahr 2001 erbrachte die erhoffte Verbesserung der Atmung; über den Rahmen dieser Operation hinaus wurde durch einen zusätzlichen operativen Eingriff Adimirs Hörvermögen verbessert.

Nach Admirs Rückkehr nach Praia (Insel Santiago) gelang es uns, ihn bei einer sehr zuverlässigen Pflegemutter, Maria Fatima Monteiro, unterzubringen, damit er sich von der anstrengenden Operation erholen konnte. Außerdem war die aus einem Autounfall auf den Kapverdischen Inseln resultierende Beinverletzung immer noch nicht ganz ausgeheilt.
Die Beinverletzung war dank der intensiven Pflege und Betreuung durch Maria Fatima Monteiro zwischenzeitlich endlich verheilt, ist aber leider seit einem schweren Sturz Ende Februar 2003 wieder aufgeplatzt.

Maria Fatima Monteiro kümmert sich rührend um den blinden Adimir und versorgt ihn und übernimmt dessen Pflege und Betreuung in ihrem Haus. Für die Rundumbetreuung erhält sie vereinbarungsgemäß eine Vergütung von 250 Euro pro Monat, die von dem für Adimir eingerichteten Sonderkonto bezahlt wird.

Die benötigten Spezialpflaster (ein Paket mit 5 Stück kostet ca. 40 €) sind auf den Kapverdischen Inseln nicht erhältlich und werden vom Verein hier in Deutschland gekauft und nach Kap Verde gebracht.

Nach dem endgültigen Verheilen der Beinverletzung, können wir uns dann um die Fortsetzung unserer Hilfsbemühungen kümmern. Zu klären ist, inwieweit sich die Schädelfehlbildungen bei Adimir durch eine operative Korrektur beheben lassen. Wir haben bereits entsprechende Schritte eingeleitet.

Abzuwägen ist bei solch einem schweren operativen Eingriff zur Behebung einer Schädelfehlbildung, die nur in Deutschland durchzuführen ist, der mögliche Erfolg im Verhältnis zu dem hohen Operationsrisiko.

Wir werden, sofern die Ärzte eine kleine Chance auf Korrekturen einzelner Fehlbildungen bei geringem Risiko sehen, einen Untersuchungstermin vereinbaren und Adimir sowie Betreuungspersonen erneut nach Deutschland einladen.

Sofern die Ärzte zu dem Ergebnis gelangen sollten, dass weitere Operationen zur Korrektur seiner Schädelfehlbildungen aufgrund eines unverhältnismäßig hohen Risikos ausgeschlossen werden müssen, werden wir uns leider auf die notwendigen Nachsorgeuntersuchungen, die auf den Kapverdischen Inseln nicht möglich sind, konzentrieren müssen.

Ein besonderer Dank gebührt Frau Annie Timmermans (Aparthotel Holanda in Praia), die Adimir bei seinen bisherigen notwenidigen zwei Aufenthalten begleitet und 24 Stunden täglich betreut hat. Frau Timmermans hat sich bereit erklärt, Adimir zu weiteren notwendigen Reisen nach Deutschland zu begleiten und zu betreuen.

Das vom Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. eingerichtete Sonderkonto für Adimir bleibt auch in diesem Fall bestehen. Es muß auch an die weitere Entwicklung unseres Schützlings gedacht werden: neben Kosten für die Medikamente sowie Kleidung und Ausgaben für die Güter des täglichen Bedarfs werden auch Kosten für den Schulbesuch oder andere Ausbildungskosten anfallen.

Falls auch Sie durch eine Spende zu der Unterstützung beitragen möchten, überweisen Sie Ihre Spende bitte auf unser Sonderkonto:

Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V., Hamburg
Stichwort: „ADIMIR ARANJO“
Konto-Nr.: 14 18 206 Postbank Hamburg (BLZ: 200 100 20)

Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus, denn der Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. ist aufgrund der Förderung der Völkerverständigung vom Finanzamt Hamburg-Mitte-Altstadt als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt.

Wir freuen uns sehr, dass diese Hilfsmaßnahme von der Botschaft der Republik Kap Verde in Berlin und der Regierung der Republik Kap Verde begrüßt und unterstützt wird:

„Die Botschaft der Republik Kap Verde in Berlin hat die Ehre und die Freude, um sowohl in ihrem eigenen Namen wie auch im Namen der Regierung den aufrichtigsten Dank sowie Anerkennung für die Mühewaltung des Freundeskreises, seiner Mitglieder, Mitarbeiter (...) für die Sammlung der Mittel für die komplizierte Behandlung des von der Insel Santiago stammenden kapverdischen Jugendlichen Adimir, der Opfer einer schweren Krankheit ist, zu übermitteln.

Für die Botschaft ist diese von Humanismus getragene Haltung von hoher symbolischer Bedeutung, zeigt sie doch, dass es immer Raum für Solidarität zwischen Menschen und zwischen den Völkern gibt, unabhängig von deren Herkunft, Rasse oder Glaubensbekenntnis ...“



8.) Projekt der Bereitstellung eines Schulbusses auf Santo Antao


Im April 2003 konnten wir endlich dem an den Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. herangetragenen Wunsch der „Gesellschaft für die Integrierte Entwicklung des Tales von Ribeira da Torre (Aritorre)“ entsprechen, für den Transport von Schülern auf der Insel Santo Antao von Ribeira da Torre zur Stadt der Ribeira Grande einen Schulbus bereitzustellen.

„Das Projekt hat zum Ziel, den Schülern bei der Reduzierung der Zeit zu helfen, die für die Strecke Wohnort-Schule-Wohnort benötigt wird. Aufgrund der geographischen Struktur der Insel Santo Antao und insbesondere des Tales von Ribeira da Torre, müssen die Schüler täglich zwischen 2 und 9 km zu Fuß laufen, wofür sie zwischen 40 min und 3 Stunden täglich benötigen. Es gibt keinerlei Schülertransport für die Schüler des Tales. Die hieraus resultierende physische Erschöpfung, verbunden mit einer mangelhaften Ernährung der Schüler, die mehrheitlich aus Familien mit geringem Einkommen stammen, sind als wichtige Ursachen mangelnder schulischer Leistungen derselben festgestellt worden.“

Durch ein sehr engagiertes EKF-Mitglied, das als Mitarbeiter im Bundesverteidigungsministerium tätig war, ist es uns gelungen, einen geeigneten Bus aus den Reihen der Bundeswehr zu erwerben und im April 2003 vor Ort an die Verantwortlichen zu übergeben.

Es handelt sich um einen DB (Daimler-Benz) Bus mit 39 Sitz- und 34 Stehplätzen.

Herr Peter Dussmann aus Berlin hatte sich bereiterklärt, die Kosten der Beschaffung und die Kosten der Verschiffung nach Cabo Verde zu übernehmen.
Dafür sprechen wir ihm unseren Dank aus.

Um die aufwendigen Zollformalitäten sowie den Transport von der Bundeswehr zum Verladehafen Antwerpen, per Achse, haben sich Mitglieder des Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. gekümmert.



10.) Kindergarten Flor do Vale

Der Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. betreut seit 2001 den Kindergarten FLOR DO VALE („Blume des Tales“) in Ribeira da Torre (Insel Santo Antao).

Gemäß einer Aufstellung der Leiterin Frau Arlinda Rodrigues benötigt der Kindergarten für seine ca. 60 Kinder nur für die Mahlzeiten der Kinder monatlich ca. 500 Euro.

Zuletzt im März 2003 konnte der Vereinsvorsitzende während seines Urlaubs im Namen des Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V. den Verantwortlichen im Kindergarten Flor do Vale eine Barspende in Höhe von 1.000 Euro als dringend benötigten Zuschuß für Lebensmittel überreichen.

Darüber hinaus übernimmt der Verein die Lohnkosten für den Koch für den Zeitraum März bis Juli 2003 in Höhe von 60 Euro monatlich.

Ferner wurde dem Kindergarten umfangreiches didaktisches Lernspielzeug vom Verein gespendet.



11.) Hilfe für Maio = Hilfe für Kap Verde

Hierbei handelt es sich um eine private Hilfsaktionen von Herrn Andy Hegedüs unterstützt durch den Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e.V.. Für mehr Informationen wechseln Sie bitte zu dieser Seite.

Newsletter-Abo
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter, um immer auf dem Laufenden zu sein.

E-MAIL

Blindgrafik
Blindgrafik
(c) by kapverde-journal.de, dem Online-Magazin des EKF e. V. (Europäisch-Kapverdischer Freundeskreis e. V.)